Veranstaltungstipps

23. Juni 2015
LAGJ-Fachtag „VERLETZTE JUNGS. Die verdeckte Seite des männlichen Geschlechts“ (Heidelberg)

Die ganztägige Veranstaltung, wird sich dem wirkmächtigen Mythos von omnipotenter und gleichzeitig gewalttätiger Männlichkeit stellen, nach dessen Ursachen sowie seiner Geschichte fragen und sich ausführlich den verletzten Seiten von Jungen: physischer, psychischer und emotionaler Gewalt, sexuellem Missbrauch, dem Zwang von Heteronormativität und ausgrenzenden Männlichkeitskonstruktionen widmen. Ziel der Veranstaltung ist, der Vielfalt von Männlichkeit Akzeptanz zu verschaffen und zu reflektieren, wie dieses Anliegen in der pädagogischen Praxis umgesetzt werden kann. Referent*innen der Vorträge und Workshops sind Prof. Martin Dinges, Hans-Joachim Lenz, Olaf Jantz, Urban Spöttle-Krust, Dr. Reiner Blinkle und Dr. Ines Pohlkamp. Der Fachtag findet in Kooperation mit LuCa e.V., Fairmann e.V. (beide Heidelberg) und der Aktion Jugendschutz (ajs), Landesstelle Baden-Württemberg statt.
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13. Mai 2015
Fortbildung "Körperorientierte Methoden in der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen in den Hilfen zur Erziehung"

Die Fortbildung am 13. Mai 2015 richtet sich an sozialpädagogische Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten. Referentin ist Julia Hirschmüller vom Mädchengesundheitsladen Stuttgart. Im Rahmen der Fortbildung wird ein kurzer Überblick über verschiedene körperorientierte Methoden gegeben. Die Einsatzmöglichkeiten werden unter Berücksichtigung alters- und geschlechtsspezifischer Aspekte für unterschiedliche Zielgruppen skizziert. Der Schwerpunkt der Veranstaltung wird auf der Vorstellung und Erprobung diverser körperorientierter Methoden liegen, die sich im pädagogischen Alltag verschiedentlich einsetzen lassen. Hierzu zählen unter anderem Atem- und Körperübungen, Phantasiereisen, Massagen, Übungen zur Körpersprache und Körperhaltung sowie Rollenspiele und Anregungen aus der Achtsamkeitspraxis. Konkrete Fragen aus der eigenen Praxis können gerne eingebracht werden.
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7./8. Februar 2015
Selbstbehauptungskurs für Mädchen_, Jungen_, Trans*, Inter* & genderqueere junge Menschen

Dieser Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs richtet sich explizit an junge Menschen, die sich mit Fragen ihrer Geschlechteridentität beschäftigen. Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren sind willkommen, unabhängig davon, welches Geschlecht ihnen "offiziell" zugeschrieben wird. Im Kurs geht es darum, zu lernen, die eigenen Kräfte besser zu nutzen, sich durchzusetzen, sich zu behaupten und sich zu verteidigen. Und das nicht nur in schwierigen Situationen, sondern im ganz gewöhnlichen Alltag. Was wirkt gut gegen Belästigung oder üble Anmache? Wenn mensch übergangen, lächerlich gemacht, ausgegrenzt oder sogar körperlich angegriffen wirst? Es werden einfache, wirksame Selbstverteidigungstechniken für gefährliche Situationen eingeübt. Denn: "Wenn ich mich körperlich zu wehren weiss, fühle ich mich auch verbal sicherer!" Der Kurs findet in Freiburg/Breisgau statt und wird veranstaltet von Tritta e.V. - Verein für feministische Mädchenarbeit in Kooperation mit FLUSS e.V. - Verein für Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung. Termin: 07. und 08. Februar 2015. Weitere Infos unter:

info@tritta-freiburg.de


Ab 08. Dezember 2014: 
Weiterbildung zum Jungenarbeiter* - Nur noch wenige freie Plätze

 Für die bereits im Dezember in Karlsruhe startende zertifizierte Qualifikation, bei der in 7 zwei bis dreitägigen Modulen Fachmänner* für die geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen* qualifiziert werden, lädt die LAG Jungenarbeit Baden-Württemberg Kurzentschlossene ein, sich noch bis zum 07. November zu bewerben. Grundlagen der Jungenarbeit und Jungengesundheit sind ebenso Bestandteil der Weiterbildung wie Fragen zur Konstruktion und Vielfalt von Geschlecht, Intersektionalität und Transkulturalität. Praxisorientiert werden Kernthemen geschlechterbewusster Arbeit mit ausgewiesenen Fachleuten bearbeitet. Nähere Einzelheiten zu den Inhalten der Weiterbildung, sowie dem Anmeldemodus erhalten Sie  hier oder bei der LAG Jungenarbeit BW e.V.:0711-65668900

20. November 2014
Fachtag „GestaltungsRäume für Mädchen und Jungen“ in Stuttgart

Der diesjährige Fachtag der AG Gender Stuttgart am 20. November 2014 in Stuttgart-Bad Cannstatt hat die geschlechterbewusste Gestaltung von (pädagogischen) Räumen und Settings mit ihren unterschiedlichen Schnittstellen und Ausprägungen im Fokus. Neben dem fachlichen Input steht die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Thema sowie das Erproben von Methoden im Mittelpunkt der Workshops. Für ihre Praxis vor Ort werden die Teilnehmenden neue Ideen und Handlungsansätze kennenlernen. Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter_innen der Kinder- und Jugendhilfe in Stuttgart sowie an Lehrer_innen der Stuttgarter Schulen.
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26./27. Juni 2014
Tagung "Gender und Diversity in Theorie und Praxis"

Die Fachtagung anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von TIFS e.V. Tübingen knüpft an die viel diskutierten theoretischen Konzepte Gender, Diversity und Intersektionalität an. Des Weiteren zeigt sie Entwicklungen in der Umsetzung von Gender Mainstreaming und Veränderungen in der gender- und diversitätsbewussten Praxis. Dabei will sie „Den Wechsel im Blick“ (so der Titel der tifs - Tagung 1996) halten zwischen Theoriediskussionen, Praxisentwicklungen und politischen Diskursvorgaben. Fragen des Transfers werden in themenfeldbezogenen Foren und Grundlagenvorträgen beleuchtet. Standortbestimmungen erfolgen in Theorie, Praxis und Politik in professionellen Handlungsfeldern. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf konkrete Handlungsperspektiven - auf der Suche nach einer emanzipatorisch-kritischen Gender-Diversity-Orientierung in einer intersektionellen Perspektive.
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19./20. Mai 2014
Fachtagung "Homophobie und Sexismus. Facetten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit"

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - dieser Begriff fasst unterschiedliche menschenverachtende Einstellungen zusammen. Dazu zählen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus, aber auch Homophobie und Sexismus. Gerade diese beiden Erscheinungsformen von Abwertung und Ausgrenzung werden oftmals nicht mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Verbindung gebracht. Homophobie bezeichnet feindselige und abwertende Einstellungen gegenüber Menschen, deren sexuelle Orientierung als Abweichung von heterosexuellen Normvorstellungen wahrgenommen wird. Studien zufolge sind solche Einstellungen in der Gesamtbevölkerung zwar rückläufig, dennoch werden homo-, bi-, trans- und intersexuelle Menschen im Alltag vielfach diskriminiert. Sexismus bedeutet die Zuschreibung bestimmter Eigenschaften aufgrund des Geschlechts. Damit gehen festgelegte weibliche und männliche Rollenbilder einher, meistens verbunden mit der Abwertung von Frauen. Die Fachtagung vermittelt Forschungsergebnisse aus erster Hand und richtet sich an Multiplikator_innen aus dem schulischen und außerschulischen Bildungsbereich.
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29./30. April 2014
Traumatisierte Mädchen und junge Frauen - Methoden für den pädagogischen Alltag in den erzieherischen Hilfen

Diese zweitägige Fortbildung vom 29.-30. April 2014 in Gültstein bietet einen theoretischen Überblick der Symptomatik von Traumafolgen und führt in praxisorientierte und alltagstaugliche Methoden im Umgang mit traumatypischen Verhaltensweisen bei Mädchen und jungen Frauen ein.Gleichermaßen werden die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mädchenspezifische traumapädagogische Arbeit vorgestellt.
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24. - 25. März 2014
Fachtagung "Under pressure?! Mädchenarbeit im Spannungsfeld gesellschaftlicher Einflüsse"

Vom 24. bis zum 25. März 2014 findet die Fachtagung "Under pressure?! Mädchenarbeit im Spannungsfeld gesellschaftlicher Einflüsse" der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung in Bad Urach statt. Unter anderem werden in Vorträgen und Workshops die aktuellen Lebenswelten von Mädchen beleuchtet und diskutiert.
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27. November 2013
Mädchen und Gesundheit - Modul 3: "Zwischen Verharmlosung und Dramatisierung - Mädchen, Alkohol, Drogen"

Fortbildung der LAG Mädchenpolitik für pädagogische Fachkräfte, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband am 27.11.2013 in Stuttgart. Referentin ist LAG-Sprecherin Heidrun Neuwirth. Im Fortbildungsmodul wird praxisrelevantes Wissen zu mädchenspezifischem Konsum- und Suchtverhalten vermittelt sowie handlungsorientierte Methoden anhand von Praxisbeispielen vorgestellt. Ziel ist die Stärkung der Handlungskompetenz der Teilnehmerinnen im Umgang mit Mädchen, die psychoaktive Substanzen konsumieren.
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21. November 2013
Fachtag "SEXPART"

Die BAG Mädchenpolitik und die BAG Jungenarbeit bieten am 21.11.2013 einen Fachtag zum Thema „Sexualverhalten und Partnerschaft von jungen Frauen und Männern in Ost- und Westdeutschland“ in Leipzig an. Anlässlich der historischen Vergleichsstudie „Partner IV“ soll über die veränderten Einstellungen, Verhaltensweisen und Rollenbilder von jungen Menschen diskutiert und in Workshops aufgearbeitet werden. Der Fachtag richtet sich an Fachexpert_innen der (sexual-)pädagogischen Arbeit.
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22. Oktober 2013
Mädchen und Gesundheit - Modul 2: "Und dann fällt ein schwarzer Vorhang vor mein Gesicht"

Fortbildung der LAG Mädchenpolitik für pädagogische Fachkräfte, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband am 22.10.2013 in Stuttgart. Referentin ist Dagmar Preiß (Mädchengesundheitsladen, Stuttgart). Im Rahmen des Fortbildungsmoduls werden zunächst verschiedene Aspekte und Faktoren, die für die Entstehung von Depressionen eine gewichtige Rolle spielen, vorgestellt. Im Anschluss wird anhand konkreter Beispiel aufgezeigt, wie pädagogische Methoden und Maßnahmen der Prävention und Intervention gestaltet sein können.
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17. Oktober 2013
Fachtag "Herzklopfen - Prävention von Gewalt in jugendlichen Liebesbeziehungen"

 Verliebtheit,   Schmetterlinge im Bauch,  Lust, erwartungsvolle Freude - so stellen sich viele Jugendliche ihre ersten  Liebesbeziehungen vor. Doch in einer  intimen Beziehung können auch Gefühle von  Angst, Wut, Enttäuschung und Verletztheit  vorkommen. Laut einer englischen Studie  erleben viele Jugendliche schon in ihren ersten  Liebesbeziehungen körperliche, sexuelle oder  psychische Gewalt. Das EU-Projekt „Herzklopfen“  hat sich dieses Themas  angenommen und Praxismethoden für die  geschlechtersensible Prävention mit Mädchen  und Jungen entwickelt.  Ziel der Arbeit mit Jugendlichen ist es,  gemeinsam die Bedeutung von Respekt  in Liebesbeziehungen zu erarbeiten. Die  Mädchen und Jungen sollen für Warnhinweise  und Gewaltdynamiken sensibilisiert  und  ermutigt werden, sich selbst Hilfe zu holen und  einzugreifen, wenn sie Gewalt, z.B. bei einer  Freundin, miterleben.Der Fachtag am 17. Oktober 2013 in Freudenstadt wendet sich an Multiplikator_innen aus der Jugendarbeit, Schule, Polizei und Beratungseinrichtungen.
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15. Oktober 2013
Fachaustausch der Mädchenarbeit in Baden-Württemberg

Am 15. Oktober findet in Stuttgart ein Fachaustausch der Mädchenarbeit in Baden-Württemberg statt. Hierzu sind Frauen aus der Mädchenarbeit, aus Arbeitskreisen der Mädchenarbeit bzw. Genderpädagogik, sowie Interessentinnen aus Stadt- und Landkreisen, in denen es keine Mädchenarbeitskreise gibt, herzliche eingeladen. Impulse gibt ein Praxisforschungsprojekt, an dem die Hochschule München, der Treff 21 (schule beruf e.V.) und das Stadtjugendamt München beteiligt waren. Es hat danach gefragt, warum Mädchen im öffentlichen Raum wenig sichtbar sind. Der Fachbeitrag stellt die Erkenntnisse über die widersprüchlichen Lebenslagen, Wünsche und Sehnsüchte der Mädchen vor. In einem weiteren Schritt zeigt er auf, welche Herausforderungen sich daraus an die sozialpädagogische Begleitung durch Fachkräfte und Sozialplanung sowie an Mädchenpolitik stellen, wie sie gemeistert werden können und wo Grenzen liegen.
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25. September 2013
Mädchen und Gesundheit - Modul 1: "Wohin mit meiner Wut? Selbstverletzendes Verhalten von Mädchen"

Fortbildung der LAG Mädchenpolitik für pädagogische Fachkräfte, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband am 25.09.2013 in Stuttgart. Referentin ist LAG-Sprecherin Yvonne Wolz. Im Rahmen des Fortbildungsmoduls werden verschiedene Aspekte von aggressivem und autoaggressivem Verhalten vorgestellt und deren Sinnhaftigkeit für Mädchen, auch unter gesundheitlicher Perspektive, beleuchtet. Darüber hinaus sollen verschiedene Interventionsmöglichkeiten und Methoden vorgestellt sowie die Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Hilfestellung diskutiert werden.
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17. Juni 2013 (bis Januar 2014)
Fortbildungreihe Jungenarbeiter_in

Ab dem 17. Juni 2013 startet die LAG Jungenarbeit Baden- Württemberg in Kooperation mit der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg eine neue Runde der Weiterbildung zur/m Jungenarbeiter_in in Stuttgart bzw. Karlsruhe. Diese richtet sich an alle Interessierten - unabhängig vom Geschlecht. Folgende Themenbereiche sind Bestandteil der Weiterbildung: Grundlagen in der Arbeit mit Jungen: Entwicklung entlang der Lebensalter und -orte, Cross-work: mit dem anderen Geschlecht arbeiten, Arbeit mit jüngeren Jungen, Jungengesundheit und Körperlichkeit; Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität, Jungen, Bildung und ihre Bildungsbiografien - in und außerhalb der Schule, Vielfalt in der Jungenarbeit -interkulturelle Jungenarbeit, Intersektionalität, Prävention mit Jungen, Körperlichkeit, Darstellung und Auswertung der Praxisprojekte.

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13. Juni 2013 Fachtagung
"Ich will sein, wer ich bin! Sexuelle Vielfalt als wertvolle Verunsicherung" in Dortmund

Die FUMA Fachstelle Gender NRW veranstaltet am 13. Juni eine Fachtagung zum Thema " Ich will sein, wer ich bin! Sexuelle Vielfalt als wertvolle Verunsicherung" im Reinoldinum in Dortmund. Auf dieser Fachtagung soll die Anerkennung unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Orientierungen und Identitäten abseits der Zweigeschlechtlichkeit und der Heteronormativität in der pädagogischen Praxis in Vorträgen und Workshops thematisiert werden.
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10. Juni 2013
Fachtag in Stuttgart "Neue Perspektiven für die Jungen- und Männergesundheit?
Der Männergesundheitsbericht 2013 zur psychischen Gesundheit von Jungen und Männern"

Anlässlich der internationalen Men's Health Week 2013 vom 10. bis 16. Juni lädt der Initiativkreis Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg, darunter auch Autoren der beiden Männergesundheitsberichte, zu einem Fachtag ein. Dort sollen wesentliche Aspekte des Berichts vorgestellt und Perspektiven der Jungen- und Männergesundheit für Baden-Württemberg diskutiert werden.
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27.-29. Mai 2013
Fortbildung "Jugendkulturen und Gender: Graffiti, Street Art und Interventionen zwischen Kunst, Kultur und Aktivismus" in Berlin

In dieser Fortbildung lernen Fachkräfte, die mit Jugendlichen arbeiten, verschiedene Ausdrucks- und Artikulationsformen von Jugendkulturen kennen und erhalten Einblicke in die jugendkulturell gestützte Bildungsarbeit mit Workshops zu den Themen Graffiti, Street Art und Interventionen im öffentlichen Raum. Anhand praktischer Übungen werden Techniken und Methoden theoretisch und praktisch mit den Teilnehmenden erprobt und geschlechterspezifische Aspekte in der Arbeit mit Jungen und Mädchen beleuchtet.

6. Mai 2013
Fachtagung Kranke Jungs - Praktische Wege aus der Pathologisierung schwierigen Verhaltens

Am 6. Mai 2013 organisiert die LAG Jungenarbeit gemeinsam mit der BAG Jungenarbeit von 12 - 20 Uhr die o.g. Fachtagung im Bildungshaus Stuttgart- Birkach. In einem dialogischen Forum werden Experten wichtige Fragestellungen abschließend aufgreifen und Ausblicke für eine verändernde Haltung und lösungsorientierte Perspektiven geben.
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22. April 2013
Fit für Mädchen - Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation für die Arbeit mit Mädchen in den Erzieherischen Hilfen

Genderkompetenz ist die Schlüsselqualifikation einer geschlechtsbezogenen und geschlechtersensiblen Erziehungshilfe. Genderkompetenz umfasst das Wissen über geschlechtsspezifische Zusammenhänge in der Gesellschaft und in Organisationen, Kompetenzen in der Interaktion und die Fähigkeit zur geschlechterbezogenen Selbstreflexion. Das Seminar der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt in Herrenberg-Gültstein hat das Ziel, Genderkompetenz zu vermitteln und zu stärken. Durch einen hohen Anteil an biografischen Zugängen und Selbstreflexionselementen fördert es die Weiterentwicklung der eigenen professionellen Haltung in der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen. Das Seminar verbindet darüber hinaus individuelle Aspekte der Kompetenzerweiterung mit strukturellen Ansatzpunkten im Arbeitsfeld der Erziehungshilfen.
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15. - 17. April 2013
Jahrestagung "Mädchenwelten- Jungenwelten"

Auf der Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft für Mobile Jugendarbeit Baden-Württemberg vom 15. bis 17. April in Herrenberg- Gültstein steht das Thema "Mädchenwelten- Jungenwelten" auf dem Programm. Schwerpunkte werden die geschlechterspezifischen Lebenswelten insbesondere die Mediennutzung und deren Auswirkungen auf die Lebensentwürfe, Sexualität und Rollenbilder sowie Vorbilder der Jugendlichen sein. Diese Themen sollen in Vorträgen und behandelt werden.
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15.04.2013
Fachtagung "Transgeschlechtlichkeit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen"

Die Fachtagung in Magdeburg klärt erstens über transgeschlechtliche Lebensweisen auf, indem sie Informationen zur rechtlichen, medizinischen und gesellschaftspolitischen Situation vermittelt. Zweitens wird durch Einblicke in die Lebenswirklichkeit von transgeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen ein Perspektivwechsel ermöglicht, der strukturelle und interaktive Diskriminierungspotenziale sichtbar macht.
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25.02.2013
Mädchenarbeit in der Migrationsgesellschaft

Im Vortrag der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg in Stuttgart-Bad Cannstatt wird es darum gehen, die Mädchenarbeit und ihre Prämissen in Bezug zu der migrationspädagogischen Perspektive zu setzen. Dabei erfahren die Themen Rassismus und Rassismuserfahrungen eine Bedeutung und lenken die Perspektive auf eine rassismuskritische Mädchenarbeit. Im Anschluss werden die besprochenen Aspekte in einer Übung aus
der rassismuskritischen Bildungsarbeit vertieft. Referentin ist Güler Arapi von der Fachhochschule Bielefeld.
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28./29./30.01.2013 (bis April 2013)
Praxisorientierte Fortbildung "Herzklopfen. Prävention von Gewalt in jugendlichen Liebesbeziehungen"

Die Tübinger Fachstellen TIMA e.V. und PfunzKerle e.V. haben im Rahmen eines EU-Projektes ein geschlechtersensibles Konzept zur Prävention von Gewalt in jugendlichen Liebesbeziehungen entwickelt, das an der Lebenswelt jugendlicher Jungen und Mädchen ansetzt. Ziel der Arbeit mit den Jugendlichen list es, gemeinsam die Bedeutung von "Respekt" in Liebesbeziehungen zu erarbeiten, die Mädchen und Jungen für Warnhinweise und Gewaltdynamiken zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, sich selbst Hilfe zu holen und einzugreifen, wenn sie Gewalt z.B. bei einer Freundin oder einem Freund miterleben. Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Schule, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen, Jugendhilfe und Jugendarbeit, Frauen- und Kinderschutzarbeit.
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