Archiv der Termine 2012

13./14.02.2012
Tagung "Mädchenarbeit weiterdenken. Theorie und Praxis im Dialog"

Bei dieser Tagung der LAG Mädchenpolitik in Kooperation mit der Akademie der Jugenarbeit, dem AGJF Netzwerk Mädchenarbeit, dem Forschungsinstitut TIFS e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung werden aktuelle und aktuell gebliebene Denkansätze sowie Theoriemodelle aus der Gender- und Frauenforschung und aus der Berufspraxis der Teilnehmerinnen praxisnah vorgestellt bzw. diskutiert. Sie bietet die Möglichkeit, den eigenen professionellen Standort zu klären und neue Anregungen für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mitzunehmen.

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18.04.2012
Fortbildung "Kreative und spielerische Methoden in der Mädchenarbeit"

Diese Fortbildung der LAG Mädchenpolitik in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt am 18. April in Herrenberg-Gültstein wendet sich an Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten. Im Fokus stehen Anregungen für den Einstieg in und die Auseinandersetzung mit mädchenrelevanten Themen in Pubertät und Adoleszenz, insbesondere im Kontext von Identitätsbildung, Beziehungsgestaltung und Sexualität sowie Risikoverhalten. Es werden verschiedene Spiele und Übungen vorgestellt, gemeinsam angespielt und erprobt sowie hinsichtlich geeigneter Einsatzkontexte (Zielgruppe, Setting) ausgewertet. Theoretische Informationen bilden die Grundlage für die begleitete Reflektion der Methoden und deren Anwendbarkeit.

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25.04.2012
Fachtag "Mädchensexualität zwischen Fakten und Fiktion"

Der Fachtag des "AK Flotte Lotte" (Facharbeitskreis für Mädchenarbeit im Kreis Reutlingen) in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg  befasst sich sowohl mit Impulsen aus der Wissenschaft als auch anhand  praxisorientierter Workshops mit der  Fragestellung, wie pädagogisch auf  sexualisierte Darstellungen von Mädchen und jungen Frauen reagiert werden kann. Die Frage, wie sich Mädchenarbeit im Spannungsfeld zwischen Akzeptanz Normalisierung, Empowerment, Sensibilisierung und Schutz dazu positionieren kann, um Mädchen und junge Frauen in ihrer Entwicklung zu fördern und unterstützen, steht im Zentrum der Diskussion. Der Fachtag findet im Reutlinger Haus der Jugend statt und richtet sich an Pädagoginnen, die in der Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule mit Mädchen arbeiten. U.a. gibt es einen Workshop mit der feministisch-queeren Rapperin Sookee aus Berlin.

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10. Mai 2012
Kontakt- und Ideenbörse mit dem Projekt "Herzklopfen"

Die 13. Kontakt- und Ideenbörse der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg in der Stuttgarter Jugendherberge stellt das Projekt "Herzklopfen - gegen Gewalt in Teenagerbeziehungen" in den Mittelpunkt. Die beiden Referent_innen von TIMA und Pfunzkerle aus Tübingen haben für die Teilnehmer_innen ein kompaktes Programm aus Informationen zum Thema, methodischen Anregungen zur Arbeit mit Mädchen und Jungen sowie zur Arbeit im Team oder Kollegium zusammengestellt. Das Programm wurde gemeinsam mit europäischen Projektpartner_innen erarbeitet. Das Projekt setzt sich präventiv mit Einstellungen von Jugendlichen in intimen Beziehungen auseinander und regt zu mehr Respekt untereinander an. Der Fachtag wendet sich an Multiplikator_innen aus den Bereichen wie Hort, Jugendhilfe und Schule.

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14. Juni 2012
Hochschultag "Jungskulturen und Bubenszenen - Herausforderungen für die geschlechtsreflektierende Jungenarbeit"

Wie wird Männlichkeit von Jungen heute erfahren, konstruiert und inszeniert? „Cliquen machen Männer“ sagt Prof. Dr. Lothar Böhnisch von der Freien Universität Bozen. Er wird in seinem einleitenden Vortrag beim Hochschultag der Fakultät SAGP der Hochschule Esslingen erläutern, was männlich geprägte Gruppenerfahrungen für kleine und große Jungen bedeuten. Den Blick in die Jugendkulturen und Szenen der Jungen werden Experten und Insider, Jungenarbeiter und Wissenschaftler in 13 verschiedenen Workshops ermöglichen. Sie präsentieren Jungenthemen wie elektronische Spielkulturen, Gewaltkulturen, Pornos, Clubkultur und Partyszene, Ultras, islamische Jungenkultur, rechte und linke Jugendbewegung, Queers, HipHop, Bodybuilding und Umgang mit der eigenen Körperlichkeit. Auch auf die kleinen Jungen in den Kitas, die Bubenszene, wird ein Blick geworfen und der Forderung „Mehr Männer in Kitas“ nachgegangen. Zum Abschluss des Tages wird der Freestyle-Rapper Toba Borke zusammen mit dem Beatboxer Pheel erfrischend unakademisch und flockig jugendkulturell die Eindrücke aus den Workshops zusammenfassen.
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15. Juni 2012
Fachvortrag "Sexuelle Übergriffe und Beziehungsgewalt unter Jugendlichen"

Das Tübinger Präventionsprojekt "Herzklopfen - Beziehungen ohne Gewalt" von TIMA e.V. und Pfunzkerle e.V. hat den diesjährigen Stiftungspreis der Hänsel+Gretel-Stiftung bekommen. Zur Preisverleihung hält Prof. Dr. Barbara Krahé von der Universität Potsdam den Fachvortrag "Sexuelle Übergriffe und Beziehungsgewalt unter Jugendlichen". Sie wird sich dabei mit der Frage auseinandersetzen, welche Faktoren in den sexuellen Skripts von Jugendlichen das Risiko für sexuelle Aggression und Opfererfahrungen erhöhen und welche Rolle der Pornografiekonsum dabei spielt.
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Juni 2012 bis März 2013
Weiterbildung "Pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesellschaft"

Diese Weiterbildung des Paritätischen Jugendwerks in Kooperation mit der Akademie der Jugendarbeit, der Aktion Jugendschutz und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales richtet sich an Mitarbeiter_innen der Kinder- und Jugendarbeit, der sozialen Arbeit, in Bildungseinrichtungen sowie an Lehrer_innen. Der rote Faden der Weiterbildung geht entlang der Frage, wie sich die Realität der Einwanderungsgesellschaft in unserem Handeln, im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen, aber auch in den Einrichtungen angemessen widerspiegeln kann. Eines der vier Basismodule beschäftigt sich explizit mit dem Thema "Migration und Gender - Methoden der Jugendbildung".

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13./14.09.2012
Weiterbildungsmodul "Interkulturelle Jungenarbeit"

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) bietet im Rahmen ihrer Weiterbildungsreihe „Mehrwert IKÖ“ ein Modul zum Thema „Interkulturelle Jungenarbeit“ an. Es richtet sich ausschließlich an männliche Mitarbeiter, die in den Feldern der  Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit mit männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund arbeiten. Das Modul findet vom 13. bis 14. September 2012 im Berufsbildungswerk Waiblingen bei Stuttgart statt. Der Anmeldeschluss ist der 20.7.2012.

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17./18.09.2012 bis Juni 2013
Weiterbildung zum Jungenarbeiter

Die LAG Jungenarbeit e.V. bietet kooperativ mit anderen Trägern die zertifizierte Weiterbildung zum "Jungenarbeiter - Geschlechterbewusstes pädagogisches Handeln in der Arbeit mit Jungen" an. Sie ermöglicht jedem Teilnehmer sich Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen fundiert zu erarbeiten - kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referenten. Dabei werden zum Einen der eigene Stand und die Haltung in der Arbeit mit Jungen reflektiert und zum Anderen werden theoretische Ansätze in geeigneter Form mittels Inputs, Vorträgen und Literatur besprochen. Übungen zur Selbsterfahrung sowie gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

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19.09.2012
Fortbildung "Best Practices - Methoden für eine zeitgemäße Mädchenarbeit"

Veränderte Rollenbilder und Rollenerwartungen sowie veränderte Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen in der Pubertät führen zu einer Vielzahl an Selbstinszenierungen von Mädchen und jungen Frauen. Mit welchen Zielen und Methoden antwortet eine zeitgemäße Mädchenarbeit auf diese widersprüchlichen Lebenswelten? Dieser Frage geht die Referentin bei dieser Fortbildung der Akademie der Jugenarbeit in Kooperation mit dem AGJF Netzwerk Mädchen mit einer „Spurensuche“ nach, gibt einen Überblick über Lebenswelten von Mädchen und jungen Frauen und stellt bewährte Methoden für die alltägliche Mädchenarbeit vor. Im „Learning by doing“ erproben die Teilnehmerinnen diese Methoden, um sie anschließend für die eigene Praxis zu reflektieren. Es werden Spiele und Übungen angeboten u.a. zu den Themenbereichen Körperlichkeit, Sexualität und Selbstinszenierung.

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25.09.2012
Fortbildung "Cross Work - Neue Wege in der Genderpädagogik"

Dieser Workshop der LAG Mädchenpolitik in Kooperation mit dem KJVS-Landesjugendamt am 25. September in Stuttgart richtet sich an Fachkräfte der Jugendarbeit aller Geschlechter. Ziel ist, den Cross Work-Ansatz kennen zu lernen und zu erarbeiten, welche Qualitäten er für die eigene Arbeit haben kann. Nach einer gemeinsamen Einführung in Cross Work wird in geschlechtergetrennten Gruppen erarbeitet, was Frauen Jungen und was Männer Mädchen bieten können. Im dritten Teil wird gemeinsam diskutiert, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt und wie Cross Work in der eigenen Einrichtung etabliert werden kann.

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26.10.2012
Fachtag "Schneller, höher, weiter - wie gesund ist Leistung?"

„Schneller, höher, weiter“ ist ein Leitspruch, den viele Mädchen verinnerlicht haben. Sie wollen das Beste aus sich herausholen und das möglichst in kurzer Zeit. Sie vollen eine hervorragende Schülerin, zuverlässige Freundin, interessante, engagierte Persönlichkeit und attraktive junge Frau sein und dabei immer noch „gut drauf“ bleiben. Für manche ist dieses Bild stimmung und hat ein aktivierendes Potential, andere zahlen dafür einen hohen Preis und entwickeln unter Umständen individuelle Verweigerungsstrategien und/oder psychische Auffälligkeiten. Der Stuttgarter Mädchengesundheitsladen will mit dem Facht am 26. Oktober in Stuttgart folgenden Fragen nachgehen: Mit welchen Leistungsanforderungen sind Mädchen und junge Frauen heute konfrontiert? Welche individuellen Lösungsstrategien entwickeln sie, um mit Eigen- und Fremdansprüchen umzugehen? Wie kann eine gesellschaftliche und pädagogische Begleitung aussehen, um Mädchen Freiräume zu lassen, um im eigenen Tempo ihre Identität zu entwickeln?

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02.10.2012 / 30.11.2012 / 14.12.2012
Fortbildungsmodule "Mädchen und Gesundheit"

Die Fortbildungsreihe der LAG Mädchenpolitik und des Paritätischen Landesverbandes im Herbst 2012 beinhaltet drei Fortbildungsmodule, die sich mit jeweils einem ausgewählten mädchenspezifischen Gesundheitsthema befassen. Alle können unabhängig voneinander und einzeln gebucht werden. Die Reihe startet mit dem Modul "Wohin mit meiner Wut? Selbstverletzendes Verhalten von Mädchen" am 2. Oktober 2012. Die weiteren Themen sind "Depressive Verstimmungen und Depressionen" (30.11.2012) und "Mädchen, Drogen und Alkohol" (14.12.2012).

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16.11.2012
Interdisziplinäre Gendertagung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Heterogenität bestimmt den heutigen Schulalltag, dazu zählen auch Geschlechterkonstruktionen. Schüler_innen und Lehrkräfte bilden in Interaktions- und Kommunikationsprozessen Vorstellungen von Jungensein und Mädchensein heraus. Damit gehen oftmals geschlechtsbezogene Rollenzuschreibungen und Leistungserwartungen einher, die individuelle Lernprozesse beeinflussen. Genderkompetentes Handeln muss deshalb Teil einer pädagogischen Ausbildung sein. Nur durch einen differenzierten Blick lassen sich die vielfältigen Potentiale von Kindern und Jugendlichen erkennen. Die Themen der Tagung "Vielfalt erkennen, genderkompetent handeln" am 16. November 2012 sind: Wie viel Differenzierung ist sinnvoll? Wie sind Lehrkräfte selbst am Prozess des Genderings beteiligt? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Genderkompetenz, wie kann dieser für die Praxis inhaltlich gefüllt werden und welche Chancen bietet er?

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23.11.2012 bis 26.01.2013
Veranstaltungsreihe "Alles Gender oder was? Gender und Diversity"

Zunehmend wird Gender nicht nur für sich, sondern zusammen mit anderen Differenzverhältnissen gedacht. In Theorie und Praxis wird dies etwa in Diskursen zu Diversity, Vielfalt, Heterogenität und Intersektionalität deutlich. Doch welche Konzepte stehen eigentlich hinter diesen Begriffen? In welchem Verhältnis stehen Gender und Diversity? Welche Ansprüche lassen sich daraus an pädagogische Theorie und Praxis ableiten und welche Schritte führen jeweils dort hin? In der Veranstaltungsreihe der PH Freiburg in Kooperation mit TRITTA e.V. soll allen Interessierten die Möglichkeit geboten werden, pädagogische Praxis von unterschiedlichen Standpunkten aus und unter Berücksichtigung verschiedener Ebenen reflektiert in den Blick zu nehmen.

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