Aktuelle Informationen

Kreativ- und Schreibwettbewerb für Mädchen „2050 - Stadt meiner Träume“
(Mai 2015)

„2050 - Stadt meiner Träume“ - unter diesem Titel starten das Internetportal LizzyNet und das Wissenschaftsjahr 2015 - Zukunftsstadt  am 5. Mai einen bundesweiten Kreativ- und Schreibwettbewerb, der sich explizit an Mädchen und Frauen richtet. Der Wettbewerb rückt den weiblichen Blick in den Fokus: Wie stellen sich Mädchen und Frauen eine lebenswerte Stadt vor? Wie müssten Städte aussehen, in denen es keine „Angsträume“ für Frauen und Mädchen gibt? Wie wollen sie in einer solchen Stadt wohnen, leben, arbeiten und „unterwegs“ sein? Die Teilnehmerinnen werden aufgefordert, in die Rolle einer Städteplanerin zu schlüpfen und Visionen für eine lebenswerte Stadt im Jahr 2050 zu entwickeln. Ob fiktive  Broschüren für eine nachhaltige Selbstversorgerstadt oder Bilder einer frauenfreundlichen Stadtkultur - eingereicht werden können Texte aller Art, Bilder, Kunstwerke, Filme, und alle Formate, die sich im Internet darstellen lassen. Einsendeschluss: 5. Oktober 2015.

https://www.lizzynet.de/wws/2050-stadt-meiner-traeume-wettbewerb.php


Neue Weiterbildung: „Geschlechterbewusstes Handeln weiblicher* Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit Jungen*“
(Mai 2015)

Die von der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit BW durchgeführte Weiterbildung  „Geschlechterbewusstes Handeln weiblicher* Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit Jungen*" richtet sich ab September 2015 erstmals explizit an weibliche* Fachkräfte unterschiedlicher pädagogischer Arbeitsfelder. In vier Modulen von jeweils 2 bzw. 3 Tagen wird den Teilnehmerinnen* die Möglichkeit gegeben, sich Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen geschlechterbewusster Arbeit mit Jungen* fundiert anzueignen. Biographische Übungen sowie Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen* werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft. Außerdem werden theoretische Ansätze der Jungenarbeit in geeigneter Form präsentiert und besprochen. Die Weiterbildung findet im Thomashof Karlsruhe statt und wird u.a. von der LAG Mädchenpolitik mitgetragen.  Anmeldungen nimmt die LAG Jungenarbeit entgegen.

Flyer       Anmeldung

Neuveröffentlichung von Ines Pohlkamp: Genderbashing. Diskriminierung und Gewalt an den Grenzen der Zweigeschlechtlichkeit
(März 2015)

›Neue‹ Existenzweisen der Geschlechter wie z.B. Transgender, Intersexuelle, Transsexuelle und Crossdresser_innen sind längst Alltag. Was bedeutet es, wenn geschlechtlich nonkon-forme Personen von massiven Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen berichten, die gesellschaftlich unbekannt und/oder nicht anerkannt werden? Die vorliegende Studie befasst sich mit dieser Leerstelle der Gewaltforschung. Geschlechtlich nonkonforme Personen, die sich selbst beispielsweise als ›Transgender‹, ›Interqueer‹, ›Queerer Transboy‹, ›Lesbian Boy‹, ›Transfrau‹, ›Transmann‹ oder ›Butch‹ verorten, berichteten in 18 qualitativen Interviews und in einer Gruppendiskussion von ihren Gewalt- und Diskriminierungswider-fahrnissen. Die Analyse systematisiert die verschiedenen Dimensionen der Diskriminierung und Gewalt, und befasst sich mit den Möglichkeiten zum Widerstand. Im Fokus stehen Auseinandersetzungen mit der Subjektkonstituierung, mit dem Coming Out, mit der zweigeschlechtlichen Architektur, mit sexueller Gewalt und Gewalt in Normierungsinstanzen. Aus poststrukturalistischer Perspektive zeigt die Gewaltstudie Funktionsweisen heteronormativer Machtverhältnisse auf und veranschaulicht, dass geschlechtliche und sexuelle Eindeutigkeit in binären Systemen ein heteronormatives Privileg darstellt. Unrast-Verlag, 424 Seiten, 24 Euro, ISBN 978-3-89771-305-5.
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Honorarkraft zur Umsetzung einer Genderqualifizierungsoffensive gesucht
(Februar 2015)

Die LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg sucht zur Umsetzung des Projektes „Genderqualifizierungsoffensive“ im Rahmen eines Werkvertrags zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.12.2016 eine Honorarkraft mit (Fach-)Hochschulabschluss der Pädagogik, der Sozialen Arbeit oder mit vergleichbarem Abschluss. Die Qualifizierungsoffensive ist ein innovatives Förderprojekt, das in den Jahren 2015 und 2016 geschlechterbewusste Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit  bzw. der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg ermöglicht. Inhaltlich stehen Maßnahmen zur Förderung von Genderkompetenz und zur Förderung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Mittelpunkt. Die Qualifizierungsoffensive umfasst die Entwicklung und Umsetzung unterschiedlicher Qualifizierungsformate und richtet sich an haupt- und an ehrenamtliche Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bitte per Post bis zum 12. März 2015.
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Förderprogramm "Mädchen gestalten Zukunft"
(Januar 2015)

Im Rahmen des Programms werden durch das Sozialministerium Baden-Württemberg Projekte der Mädchenarbeit gefördert, die Mädchen und junge Frauen im Alter von 8 bis 18 Jahren in ihrer Zukunfts-, Berufs- und Lebenswegplanung unterstützen. Gefördert werden Projekte, die sich mit entsprechenden Angeboten an den individuellen Lebenswelten der Mädchen und jungen Frauen orientieren, von einer genderkompetenten Haltung geprägt und nachhaltig angelegt sind. Abgabefrist für Anträge: 31. März 2015.
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Informationsportal "Studienführerin Gender"
(November 2014)

Feministische Wissenschaft ist mittlerweile auch an deutschsprachigen Universitäten keine Orchideen-Disziplin mehr. Inzwischen existieren über 100 Professuren und Lehrstühle, die für Frauen- und Geschlechterforschung voll- oder teil-denominiert sind, allein im Lehr- und Forschungsgebiet der BRD. Während im deutschsprachigen Raum immer mehr Möglichkeiten für einen Einblick in die feministische Wissenschaft bestehen, fehlt hier aber vor allem eines - der Überblick. Das Portal "Studienführerin Gender" der Universität Marburg soll deshalb eine Orientierungshilfe für (angehende) genderorientierte bzw. feministische Studierende bieten. Es bündelt Informationen zur Entwicklung genderorientierter bzw. feministischer Wissenschaft, wissenschaftlichen Einrichtungen der Frauen- und Geschlechterforschung sowie zu Studiengängen.

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Neuer Bundesverband Queere Bildung e.V.
(November 2014)

Im Frühjahr 2014 haben 23 Bildungs- und Aufklärungsprojekte den Bundesverband Queere Bildung e.V gegründet. Der Bundesverband will Bildung und Aufklärung zu lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter* Lebensweisen stärken und somit Vorurteilen sowie Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität entgegenwirken. Dazu sollen die Vernetzung und Qualifizierung der Mitgliedsgruppen intensiviert und bundesweit Antidiskriminierungsprojekte umgesetzt werden. Die vom Bundesverband entwickelten Qualitätsstandards unterstützen dabei die weitere Professionalisierung der queeren Bildungs- und Aufklärungsarbeit.
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Neuveröffentlichung: Mädchenarbeit im Wandel. Bleibt alles anders?
(September 2014)

Der Band, herausgegeben von Evelyn Kauffenstein und Brigitte Vollmer-Schubert, greift aktuelle fachliche und politische Impulse auf und lässt Praktiker*innen und Forscher*innen zu einer Neu-Verortung der Mädchenarbeit zu Wort kommen. Wie haben sich die gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse verändert und was bedeutet Mädchensein heute? Welche neuen Anforderungen stellen sich? Welche Perspektiven eröffnen Migrationspädagogik und queer-feministische Theorie und Praxis?

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Portal für trans*, inter* und genderqueere junge Menschen
(September 2014)

Das  Webportal  www.meingeschlecht.de  ist  online.  Trans*,  inter*  und  genderqueere Jugendliche  finden  dort  bundesweite  Anlaufstellen,  können  ihre  Geschichte  erzählen  und voneinander  lernen.  „Mein  Geschlecht“  heißt  die  neue  Online  Community  für  die Jugendliche,  die  nicht  nur  den  Wechsel  in  die  Welt  der  Erwachsenen  stemmen  müssen, sondern  mit  zusätzlichen  Problemen  zu  kämpfen  haben:  Transgeschlechtliche  (trans*), intergeschlechtliche (inter*) und genderqueere Jugendliche müssen damit zurechtkommen, dass  sie  in  der  Welt  der  zwei  Geschlechter  oft  keinen  Platz  finden.  Ihre  Identitäten  und Körper  passen  nicht  ins  Schema,  ihr  Geschlecht  wird  oft  nicht  akzeptiert  oder  als  krank diagnostiziert.  Meist  gibt  es  keine  sichtbaren  positiven  Vorbilder  im  unmittelbaren  Umfeld. Auch  Eltern  und  Jugendeinrichtungen  sind  in  Bezug  auf  die  Themen  Inter*,  Trans*  und genderqueere Lebenswelten häufig unsicher, überfordert und allein gelassen.

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Projektförderung "Mädchen gestalten Zukunft"
(Januar 2014)

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat ein neues Förderprogramm aufgelegt: „Mädchen gestalten Zukunft. Förderung von Projekten zur Berufs- und Lebenswegplanung“.  Gefördert werden Projekte der Mädchenarbeit, die Mädchen und junge Frauen im Alter von 8 bis 18 Jahren in ihrer Zukunfts-, Berufs- und Lebenswegplanung unterstützen.

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„meinTestgelaende.de“ sucht Evaluation für 2014
(Dezember 2013)

Die Medienprojektplattform  „meinTestgelaende.de“ sucht eine gender- und evalutionserfahrene Fachkraft, die die Plattform auf Qualitäten und Quantiäten untersucht, um daraus Qualitätskritieren für diese zu entwickeln. Die Bewerbung sowie ein Evaluationskonzept sollten bis zum 20. Dezember 2013 eingereicht werden.

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Genderbezogene Medienprojektplattform „meinTestgelaende.de“
(November 2013)

Das neue Projekt der BAG Jungenarbeit e.V. und der BAG Mädchenpolitik e.V. heißt „meinTestgelaende.de“ und ist  ein Webportal, auf dem Mädchen und Jungen  Beiträge und ihre Sichtweisen zu den Themen Jugend, Geschlechterverhältnisse  und das eigene Leben in  Schrift, Ton und Bild hochladen, bearbeiten und sich darüber austauschen können. Gleichermaßen können Einrichtungen und Fachorganisationen die Plattform nutzen, um mit ihren Teilnehmer_innen Beiträge zu gestalten und diese hochzuladen.

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Broschüre zu Transidentitäten
(Juli 2013)

Die WASt, Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen, hat eine Broschüre zum Thema Transidentitäten veröffentlicht, in der die Lebensrealitäten, vor allem soziale, rechtliche und medizinische Aspekte, von Transgender Personen abgebildet werden.

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Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg gegründet
(Juli 2013)

Das Landesnetzwerk Baden-Württemberg ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Aktuell zählt das Netzwerk knapp 60 Mitglieder.

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Beirat Jungenpolitik legt Bericht und Empfehlungen vor
(Juni 2013)

Um zu erfahren, wie Jungen heute leben, welche Fragen sie bewegen und wie sie zu Themen wie "Gleichstellung" oder "Familie" stehen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Jahr 2010 einen Beirat eingesetzt, in den sowohl Wissenschaftler_innen und Praktiker als auch sechs männliche Jugendliche berufen worden waren. Am vergangenen Dienstag (25.06.) legte der Beirat im Berliner Mauerpark seinen Abschlussbericht und Empfehlungen vor. Als ersten Schritt auf die Empfehlungen des Beirats Jungenpolitik wird das Bundesfamilienministerium ab Sommer 2013 den Aufbau einer Kommunikationsplattform in Form einer Webseite von Jungen für Jungen fördern.

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Partizipationsprojekte unter Genderperspektive für "fair_play" gesucht
(November 2012)

"Fair_play" ist das erste Kooperationsprojekt von Jungen- und Mädchenarbeit auf Bundesebene. Das Projekt wird von der BAG Jungenarbeit in Kooperation mit der BAG Mädchenpolitik durchgeführt und aus Mitteln des BMFSFJ gefördert. Es will zur Weiterentwicklung von Partizipationspraxis unter Genderperspektive beitragen. Im Rahmen von "fair_play" werden im Zeitraum Januar bis Juni 2013 fünf außerschulische Partizipationsprojekte mit Jungen und Mädchen gefördert. Einrichtungen und Träger können sich bis zum 15. Dezember 2012 um diese Projekte bewerben.

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Internationaler Mädchentag der Vereinten Nationen am 11. Oktober
(Oktober 2012)

Die Vereinten Nationen haben den 11. Oktober zum "International Day of the Girl Child" ernannt. Der Welt-Mädchentag hat zum Ziel, den Blick auf die Rechte und Interessen von Mädchen zu lenken sowie ihrer Diskriminierung und Ausbeutung durch aktives politisches Handeln weltweit entgegenzutreten. Im Rahmen des Internationalen Mädchentags will Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Baden-Württemberg durch eine Postkartenaktion auf Lebenssituationen hinweisen, die Mädchen und junge Frauen auch hierzu-lande benachteiligen. Dazu wurden vier Themen ausgewählt, die stellvertretend für die Arbeitsschwerpunkte der LAG Mädchenpolitik stehen: Abbau von Benachteiligungen im Übergang von der Schule in den Beruf, Engagement gegen Gewalt, Prävention/ Gesundheitsförderung sowie Antidiskriminierung. Die Postkarten können bei der LAG Mädchenpolitik bestellt werden, solange der Vorrat reicht.

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Projektstart: "Fair_play" zur Kooperation von Jungen- und Mädchenarbeit
(Juli 2012)

"Fair_play" ist das erste Kooperationsprojekt von Jungen- und Mädchenarbeit auf Bundesebene. Träger des vom 1. Juli 2012 bis 31. Dezember 2013 laufenden Projektes ist die BAG Jungenarbeit, Kooperationspartnerin die BAG Mädchenpolitik. Das Projekt "Fair_play" versteht sich als ein Projekt, das zur Weiterentwicklung von Partizipationspraxis beitragen will, indem es die Ressourcen und Strukturen der BAG Jungenarbeit in Kooperation mit der BAG Mädchenpolitik nutzt, innovative Ideen bundesweit identifiziert und auswertet und neue Praxisansätze entwickelt, durchführt, dokumentiert und verbreitet.

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Neuveröffentlichung: Handreichung "Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen"
(Mai 2012)

Die 145-seitige Handreichung sensibilisiert für die Relevanz des Themas in der Kinder- und Jugendhilfe, schafft einen Überblick über aktuelle Problemlagen, vermittelt Hintergrundwissen auf anschauliche Art und Weise und bietet Praxismaterialien zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit. Im Abschnitt Grundlagentexte behandeln die Autor_innen die Frage "Was ist Geschlecht?", stellen Forschungsergebnisse zur psychosozialen Situation von LGBT-Jugendlichen und Kindern aus Regenbogenfamilien dar und greifen Fragen von Jugendlichen zu vielfältigen Lebensweisen auf. Im Abschnitt Komprimiertes Hintergrundwissen finden sich u. a. ein ausführliches Glossar und Informationen zu den Themen Geschlechtervielfalt und Intersexualität. Die Praxismaterialien enthalten konkrete Vorschläge für die pädagogische Praxis, darunter eine Checkliste zur Selbstevaluation von Einrichtungen sowie Handlungsempfehlungen und -strategien. Der anschließende Serviceteil bietet kommentierte Literaturlisten, Materialempfehlungen für Kindertagesstätten und Jugendarbeit sowie Verweisadressen von Beratungsstellen und Treffpunkten.
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Onlinestart: Portal Intersektionalität - Forschungsplattform und Praxisforum für Intersektionalität und Interdependenzen
(April 2012)

Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität / Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert die innovative Theoriebildung, gegenseitige Theorie-Praxis-Wahrnehmung sowie die kritische Selbstreflexion und trägt zu einem themen- und disziplinübergreifenden Austausch bei. Das Portal ist seit April 2012 online.
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Neuveröffentlichung: "Geschlechterreflektierende Bildungsarbeit. (K)eine Anleitung. Hintergründe, Haltungen, Methoden"
(April 2012)

Der Ordner fasst Erfahrungen und Wissen aus sieben Jahren gewerkschaftlicher Gender-Bildungsarbeit zusammen und wurde von einem Autor_innenkollektiv der DGB-Jugend Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt herausgegeben. Es geht um folgende Fragen: Wie und mit welchen Methoden ist es möglich, Geschlechterverhältnisse mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zum Thema zu machen? Wie kann eine emanzipatorische, geschlechterreflektierende pädagogische Haltung umgesetzt werden? Auf welche Theorien und soziale Bewegungen stützt sich eine solche Bildungsarbeit? Wie kann Gender-Bildungsarbeit dazu beitragen für vielfältige Formen sozialer Ungleichheit (z.B. Rassismus, Klassismus) zu sensibilisieren?
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Kinder- und Jugendtheaterproduktionen zur geschlechtlichen bzw. sexuellen Identität
(April 2012)

In Stuttgart sind demnächst zwei Produktionen von "kaba-reh production" für Kinder bzw. Jugendliche zu sehen, die sich mit Fragen der geschlechtlichen bzw. sexuellen Identität befassen. Das poetische Erzähltheater für Erwachsene und Kinder "Der Die Das Schnecke" läuft am 22. April um 15:00 Uhr im Theater Tredeschin. Die Protagonistin stellt sich die Frage "Bin ich Junge oder Mädchen?". Am 27. April gibt es im Kulturwerk mit dem Stück "Rostige Rosen" eine Reise ins Land der Geschlechter. Ebenso eine aktuelle Produktion zum Thema sexuelle Identität, dieses Mal für Jugendliche und Erwachsene.
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Neuerscheinung "Der gehaltene Raum. Dokumentation Gender Projekt Frankfurt"
(März 2012)

Das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main hat die Dokumentation seines zweijährigen Gender Projektes "Der gehaltene Raum" veröffentlicht. Die Dokumentation enthält Informationen zum Aufbau und zu den Zielen des Projektes. Den Hauptteil der Dokumentation bilden die theoretischen Grundlagen (Bildungsbausteine) und deren modellhafte Umsetzung in der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit. Nicht minder wichtig sind aber auch die Überlegungen dazu, wie das Projekt fortzuführen ist und die Ergebnisse verstetigt werden können.

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Neuerscheinung "Selbstbewusst und eigensinnig im Kontakt. Mädchen- und Jungenarbeit im Dialog"
(März 2012)

Soll die Umsetzung von Gender und geschlechterpädagogischer Arbeit vor Ort gelingen, so bedarf es der Kooperation und gelingender dialogischer Prozesse der Mädchen- und Jungenarbeit. Die Landesarbeitsgemeinschaften der Mädchen- und Jungenarbeit in Nordrhein-Westfalen pflegen seit mehreren Jahren den gemeinsamen Dialog und fortlaufende Kooperationen. Im Mittelpunkt der Fachtagung "Selbstbewusst und eigensinnig im Kontakt. Mädchen- und Jungenarbeit im Dialog" (Herbst 2010) stand die Frage, wie Geschlechterdialog in der Mädchen- und Jungenarbeit gelingen kann. Das Heft enthält den grundlegenden Vortrag, Reflexionen aus der Kooperationspraxis sowie die Dokumentation der Dialoge im Rahmen des Word Cafes und der abschließenden Auswertung.

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Neuerscheinung "KerleKulte. Inszenierungen von Männlichkeit"
(März 2012)

Studierende der Sozialen Arbeit der Hochschule Esslingen recherchierten als Projektgruppe "Mannopoly" zum Thema Männlichkeit. Die Rechercheergebnisse sind in einem Buch zusammengefasst. Der Band zeigt die Vielfalt des Junge- und Mannseins heute. Und er demonstriert, wie Männlichkeit heute hergestellt wird. Deutlich wird: Macker, Macho, Mamasöhnchen - Mannhaftigkeit findet sich bei solchen Typen eher nicht. Trotzdem: Jeder will ein Kerl sein, sorgt dafür, dass er einer bleibt und genießt es - nur auf jeweils seine Weise. Der einführende Artikel von Prof. Dr. Kurt Möller zeigt auf, wie und wieso.

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Neuerscheinung "Betrifft Mädchen" Heft 1/2012: Hat Professionalität ein Geschlecht?
(Februar 2012)

Die Forderung nach (mehr) Männern in Erziehung und Bildung ist zurzeit in den Medien omnipräsent und trifft scheinbar auf breite Zustimmung von allen Seiten. "Betrifft Mädchen" wirft einen genaueren Blick auf die komplexe Debatte und die mit ihr verbundenen Risiken der Verfestigung von Geschlechtsrollenstereotypisierungen. Denn: Im Hintergrund der Debatte geht es neben vermeintlichen Bedarfen aus der Praxis eben auch um geschlechterpolitische, arbeitsmarktpolitische und professionalisierungstheoretische Grundlagen.

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Neuerscheinung "Familienbande. 15 Porträts" von Christina Caprez
(Februar 2012)

Ein Drittel der Familien lebt heute als traditionelle Kernfamilie. Und die andern? Es gibt Patchworkfamilien aufgrund von Scheidung, aber immer mehr Familien starten bereits unkonventionell: Lesben und Schwule, die sich zusammentun, um eine Familie zu gründen. Single-Frauen, die nicht länger auf den Traummann warten wollen, um ein Kind zu bekommen, Eltern, die in unkonventionellen Arrangements Entlastung und Bereicherung finden. «Familienbande» erzählt von der Vielfalt dieser neuen Wege, Kinder grosszuziehen. Eltern wie Kinder kommen zu Wort, sie erzählen, wie sie zu der betreffenden Familienform gekommen sind und wie sie den Alltag in ihrer Familie erleben, was die Sonnen- und Schattenseiten der gewählten Familienform sind und wie das gesellschaftliche Umfeld auf sie reagiert.

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Neuerscheinung Arbeitshilfe "Let's move! Mädchen, Sport und Integration"
(Januar 2012)

Diese neue Arbeitshilfe der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg beleuchtet die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Jugendhilfe und von Sportvereinen, um Mädchen neue Zugänge zu innovativen Sportkonzepten und zu öffentlichen Räumen zu verschaffen. Zwei Fachbeiträge von Diana Emberger bzw. Torsten Thale (Deutsche Sporthochschule Köln) und von Bettina Wuttig (Zentrum für Genderstudies und feministische Zukunftsforschung der Universität Marburg) befassen sich mit der Sportpartizipation von Mädchen bzw. der Dynamik von Exklusionsprozessen. Drei junge Frauen mit Migrationsgeschichte, darunter Atika Bouagaa, Profivolleyballerin und Integrationsbeauftragte des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), berichten aus eigener Erfahrung zum Thema "Mädchen, Sport und Integration". Weitere Beiträge liefern Handlungsansätze und Praxisbeispiele an der Schnittstelle von Sportvereinen, Jugendhilfe und Mädchenarbeit.

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